Wie alles begann: Nach einem Impuls des AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss), der den Prozess engagiert begleitete und maßgeblich mitgestaltete, beschlossen die zentralen Organe der Hochschulverwaltung und der Studierendenschaft, dass sich die HHU für die Auszeichnung als Fairtrade-University bewerben möchte (Kriterium 1). 2019 war es dann so weit und wir erhielten erstmals das Siegel. An unserer Hochschule gibt es eine Steuerungsgruppe aus Studierenden, Verwaltung und dem Studierendenwerk Düsseldorf, die Aktivitäten rund um den fairen Handel koordiniert (Kriterium 2).
Inzwischen werden bei Sitzungen Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee oder Kekse angeboten und für Veranstaltungen regelmäßig entsprechende Cateringfirmen gebucht (Kriterium 3). Darüber hinaus sind beispielsweise Schokolade oder Mate aus fairem Handel in den Cafeterien und Mensen erhältlich (Kriterium 4). Die Zahl der Verkaufsstellen soll weiter erhöht werden.
Die Öffentlichkeitsarbeit ist das fünfte Kriterium; dazu gehört beispielsweise auch dieser Text. „Wir sind zum dritten Mal als Fairtrade-University zertifiziert und darauf sind wir ziemlich stolz! Aber was heißt das eigentlich? Wir setzen uns aktiv für fair gehandelte Produkte ein und stärken das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum“, sagt Claudia Lüpschen die das Thema am HCSD koordiniert, dem Heine-Center for Sustainable Development – Diversity, Environment and Health.
Am 20. Mai ist übrigens eine weitere Aktion für Studierende geplant: Ein faires Frühstück, das HCSD und AStA gemeinsam organisieren.
(Meldung aktualisiert am 4. Mai um 17:00 Uhr.)